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Mathias Novovesky mit neuem Programm

Mathias Novovesky. 1989 in eine niederösterreichische Bestatterfamilie hineingeboren, auch für diesen Beruf vorgesehen gewesen und deshalb pflichtbewusst Kinderarbeit im Familienbetrieb geleistet; den Fahrradführerschein erfolgreich absolviert; die Nachbarn mit leidenschaftlich, jugendlichen Schlagzeugübungen in den Wahnsinn getrieben; nach Wien gezogen; sich dann doch entschieden, die Menschen lieber zum Lachen zu bringen als sie einzugraben oder sie mit Lärm zu belästigen; chronische Nebenhöhlenentzündung überstanden; 2018 mit seinem ersten Soloprogramm „Einzelhaft“ die Bühnen Österreichs bespielt; einstweilen noch ohne wiederkehrende Nebenhöhlenentzündung, dafür mit zwei Katzen in Wien lebend; sein aktuelles Soloprogramm „Bildnis eines mittleren Charakters“ spielend.

Kosmopolit und Schrebergärtner, Philosoph und Gartenzwerg. Amerika zu finden verdankte Columbus dem Zufall. Den Zufallswink des Schicksals gibts aber oft nur im Märchen. Schneewittchen ist bisher leider noch nicht aufgetaucht. Die will aber sowieso keinen Philosophen, und Zwerge lässt sie bekanntlich nur die Särge tragen. Das könnte Novovesky zwar, als ehemaliger Mitarbeiter des familiären Bestattungsunternehmens. Schneewittchen aber heiratet keine Philosophen, auch keine Zwerge und schon gar keinen Ponfinebara. Nur Prinzen! Prinz wird man nur mit Glück. Das Glück wiederum ist ein Vogerl, wie man singt. Nur mag das Vogerl Novovesky nicht, es kann ihn nicht leiden und falls es ihm doch zu nahe kommen, *peep* es ihm auf den Schädel. Das soll dann allerdings wieder Glück bringen. Sie können es 3 Mal drehen und 7 Mal wenden bis Sie an dieser Programmbeschreibung schwindelig werden, besser wäre Sie sehen es sich an, Mathias Novoveskys Soloprogramm.

Regie: Gabi Rothmüller

Stimmen zu den letzten Programmen:

"Ein rasanter Action-Thriller-Schwank, der seinen kuriosen Plot mit satirischem Witz, originellem Klamauk, zügelloser Spielfreude und kleinen Anspielungen auf Filmklassiker gekonnt vorantreibt. Großes Kabarettkino - mit Abspann und Katzenfoto" (Peter Blau, Falter)

"Anarchowitz und poppige Ideologiekritik, verschmolzen zu einer locker-leichten Gruselsatire - dazu lässt sich gut lachen." (Stefan Weiß, Der Standard)

"Unter der Regie von Gabi Rothmüller ist ihnen auf dieser Kleinkunstbühne wirklich große Kunst gelungen." (Moritz Ziegler, Wiener Zeitung)

Am 8.10. feiert Mathias Novovesky seine Premiere im Niedermair.